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China hat nach Angaben von Xinhua eine weitere Gruppe von Satelliten für sein Satelliten-Internet-Konstellation ins All gebracht. Die Rakete startete am 17. August vom Startzentrum Taiyuan und setzte die Satelliten der nun 24. Gruppe in einen niedrigen Erdorbit aus. Weitere Details zur Trägerrakete oder zu den Satelliten selbst nannte die staatliche Nachrichtenagentur in ihrer Kurzmeldung nicht.
Die Meldung reiht sich in einen auffallend schnellen Ausbau ein: China baut derzeit mehrere Megakonstellationen für Breitband-Internet aus dem Orbit auf, die funktional mit dem US-Dienst Starlink von SpaceX vergleichbar sind – mit dem Ziel, auch entlegene und dünn besiedelte Regionen flächendeckend mit schnellem Internet zu versorgen.
Zum genauen Betreiber und zur exakten Konstellation, der die neu gestarteten Satelliten angehören, machte die Meldung keine Angaben. Der rasche Serientakt der jüngsten Starts deutet jedoch darauf hin, dass das staatlich koordinierte Programm zur Vernetzung der Satelliten-Internet-Konstellationen planmäßig voranschreitet. Die Starts erfolgen nach Angaben der Behörden routinemäßig von mehreren chinesischen Startplätzen aus.
Der Ausbau dieser Konstellationen gilt als strategisches Projekt: Er soll China unabhängiger von ausländischen Kommunikationsinfrastrukturen machen und gleichzeitig die kommerzielle Raumfahrtindustrie des Landes weiter stärken.