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Wie die Nationale Raumfahrtbehörde Chinas (CNSA) mitteilt, ist dem Land erstmals die Landrückgewinnung einer wiederverwendbaren Trägerrakete gelungen. Bei dem Manöver kehrte eine Raketenstufe nach ihrem Flug kontrolliert zum Startgelände zurück und wurde vertikal auf dem Festland geborgen. Die Behauptung wird von offizieller Seite als bahnbrechender Schritt auf dem Weg zu wiederverwendbaren Trägersystemen gewertet.
Hintergrund ist Chinas Vorstoß in die kommerzielle Raumfahrt: Seit mehreren Jahren entwickeln sowohl staatliche Konzerne als auch private Anbieter wiederverwendbare Raketen, um Startkosten zu senken. Mehrere Firmen hatten zuvor bereits Höhenflug- und Landetests mit sogenannten Hop-Flügen absolviert; die nun gemeldete Bergung auf dem Festland ist laut CNSA die erste vollständig gelungene Landrückgewinnung in dieser Form.
Die Fähigkeit, eine Stufe wiederzuverwenden, gilt international als Schlüssel für kostengünstigen Zugang zum Orbit. Mit dem Erfolg reiht sich China nach Angaben der Behörde in die Reihe der Nationen ein, die solche Technologien praktisch erproben — ein vergleichbares Vorgehen ist bislang vor allem von Anbietern in den USA bekannt.