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Das Büro für das bemannte Raumfahrtprogramm (CMSA) hat einen Überblick über die kommenden Chang’e-Missionen veröffentlicht, die künftig gezielt die Südpolregion des Mondes ansteuern sollen. Laut den Angaben der Behörde stehen dabei vor allem die wissenschaftlich bislang kaum erkundeten Gebiete nahe des lunaren Südpols im Fokus, die wegen ihrer dauerhaft beschatteten Krater als besonders interessant für die Suche nach Wassereis gelten.
Die kommenden Missionen knüpfen an die erfolgreiche Chang’e-6-Probenrückführung von der Mondrückseite an und erweitern das Mondprogramm (CLEP) um weitere Schritte in Richtung einer möglichen bemannten Landung. Chang’e-7 ist für die Erkundung der Südpolregion vorgesehen, während Chang’e-8 als Technologie-Demonstrator für die Internationale Mondforschungsstation (ILRS) dienen soll, an der auch internationale Partner beteiligt werden sollen.
Die Südpolregion ist seit den jüngsten Erfolgen der US-amerikanischen und japanischen Missionen in den Fokus der globalen Raumfahrt gerückt. Chinas Pläne reihen sich in diesen internationalen Wettlauf ein, mit dem wissenschaftlichen Ziel, das Wassereis in den Schattenkratern zu analysieren und die Voraussetzungen für einen dauerhaften Aufenthalt auf dem Mond zu schaffen. Konkrete Starttermine für Chang’e-7 und Chang’e-8 wurden von CMSA als geplant angekündigt, ohne dass bereits ein verbindlicher Zeitpunkt feststünde.