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Chang'e-6-Proben: Basalt von der Mondrückseite stammt aus superreduziertem Mondmantel

Wissenschaftler haben die von Chang'e-6 von der Mondrückseite mitgebrachten Basaltproben analysiert. Laut CLEP deuten die Ergebnisse auf einen außergewöhnlich sauerstoffarmen Entstehungsbereich im Mondinneren hin.

Tàikōng Report · Automatische RedaktionStand: 03.07.2026
Quelle: CLEP →

Shadow of the Apollo 11 Lunar module silhouetted against Moon's surface — JSC· Public Domain (NASA)[Lizenz][Bildquelle]

Dieser Beitrag wurde KI-generiert / This article was AI-generated. Automatisch aufbereitet aus den unten verlinkten Originalquellen; redaktionell nicht zusätzlich geprüft.

Die Basaltgesteine, die die Raumsonde Chang’e-6 (嫦娥六号) im Jahr 2024 erstmals von der Mondrückseite zur Erde gebracht hat, weisen einer neuen Studie zufolge auf einen bislang unbekannten Ursprung hin. Wie das Mondprogramm CLEP (探月工程, Tanyue Gongcheng) am 11. August 2025 mitteilt, stammt das Material aus einem sogenannten superreduzierten Mondmantel — einem Bereich im Mondinneren, in dem der Sauerstoffpartialdruck extrem niedrig ist.

Die Ergebnisse erweitern das bestehende Bild vom geologischen Aufbau des Mondes erheblich. Bisher zurückgekehrte Mondproben — etwa von den Apollo-Missionen oder der chinesischen Chang’e-5-Mission von der Mondvorderseite — hatten bereits auf reduzierende Bedingungen im Mondmantel hingewiesen. Der nun analysierte Basalt von der Rückseite legt nach Angaben von CLEP jedoch eine noch extremere Reduktionsumgebung nahe, als sie bisher nachgewiesen wurde.

Die Mondrückseite unterscheidet sich geologisch deutlich von der erdzugewandten Seite. Dass Chang’e-6 dort Proben aus dem South-Pole-Aitken-Becken entnehmen konnte, gilt als wissenschaftlicher Meilenstein. Die nun publizierten geochemischen Befunde liefern laut CLEP neue Hinweise darauf, wie sich der Mond in seiner Frühgeschichte differenzierte und welche Variationen im Mondmantel möglich sind.

Die vollständige wissenschaftliche Auswertung der Chang’e-6-Proben steht noch am Anfang. Weitere Forschungsgruppen arbeiten weltweit an Teilmengen des Materials. Die Ergebnisse dürften auch für die Planung künftiger Mondmissionen — darunter Chang’e-7 und Chang’e-8 — relevant sein, die unter anderem die geologische Vielfalt des Mondes weiter erkunden sollen.

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